Navigation

Startseite

Startseite

E-Assessment 1 - Performanzaufgaben

E-Assessment 1 - Performanzaufgaben

E-Assessment 2 - Fallbasierte Prüfungsaufgaben

E-Assessment 2 - Fallbasierte Prüfungsaufgaben

Elektronische Abstimmungssysteme 1 - Lernstandserhebung

Elektronische Abstimmungssysteme 1 - Lernstandserhebung

Elektronische Abstimmungssysteme 2 - Meinungsbild

Elektronische Abstimmungssysteme 2 - Meinungsbild

Elektronische Abstimmungssysteme 3 - Peer-Discussion

Elektronische Abstimmungssysteme 3 - Peer-Discussion

Elektronische Abstimmungssysteme 4 - Kurzevaluation

Elektronische Abstimmungssysteme 4 - Kurzevaluation

Elektronische Abstimmungssysteme 5 - Panikbutton

Elektronische Abstimmungssysteme 5 - Panikbutton

Lehrveranstaltungsaufzeichnung

Lehrveranstaltungsaufzeichnung

Lehrveranstaltungsübertragung

Lehrveranstaltungsübertragung

Mahara 1 - Ergebnispräsentation

Mahara 2 - Lerntagebücher

Mahara 2 - Lerntagebücher

moodle 1 - Projektarbeits-Wiki

moodle 1 - Projektarbeits-Wiki

Didaktische Fragestellung

Wie ermögliche ich meinen Studierenden, Lern- und Arbeitsergebnisse multimedial sichtbar zu machen, zeit- und ortsunabhängig zu präsentieren sowie ein Peer-to-Peer Feedback einzubinden?

Video

Clou dieses Entwurfsmusters

  • Die Form des E-Portfolios gewährt den Studierenden vielfältige mediale Ausdrucksformen für die Gestaltung und Präsentation ihrer Arbeitsergebnisse. Dieser individuelle Gestaltungsraum erhöht die Identifikation mit dem Arbeitsergebnis, wenn das eigene Portfolio von sich selbst und anderen als gelungen gewertet wird (Wahrnehmung der eigenen Kompetenz durch sich selbst und andere).  
  • Die Studierenden können die Zugriffsrechte auf ihre Portfolios flexibel und selbstständig verwalten, d. h., die Portfolios können zielgerichtet einer bestimmten Nutzergruppe (z.B. die Seminargruppe, die Lerngruppe, einzelne Lehrende, etc.) oder ohne Zugriffsbeschränkung frei im Internet zugänglich gemacht werden. Die Kontrolle über das eigene Portfolio bleibt also dauerhaft erhalten (Ausnahme „Abgabemodus“, siehe Umsetzungsschritte).
  • Mit der Präsentation individueller Lern- und  Arbeitsergebnisse leisten die Studierenden einen Beitrag zur Lerngemeinschaft der Studierenden, die daran mit- und voneinander lernen. Das Peer-to-Peer Feedback und der Vergleich der Arbeitsergebnisse führen dazu, dass die Studierenden schon während des Erstellungsprozesses Überarbeitungsimpulse für ihre Präsentation erhalten.

Umsetzungsschritte

Einen Mahara-Account besitzen alle Dozenten und Studierenden der Universität Kassel. Der Zugang erfolgt über mahara.uni-kassel.de mit den Zugangsdaten des Uni-Accounts.

  1. Einweisung der Studierenden in die Bedienung des E-Portfolio-Systems Mahara, ggf. stellen Sie ein Tutorial zur Verfügung. Klären Sie dabei die Rollen und Rechte der Studierenden und der Lehrenden, z. B. bezüglich der Administration von Projektgruppen – wenn Studierende in der Gruppe an einer Präsentation arbeiten sollen -, der Einsicht in Portfolios u.a.m.
  2. Machen Sie Ihren Studierenden die Bearbeitungsphasen des E-Portfolios im Rahmen der Lehrveranstaltung transparent. Gibt es einen Zeitpunkt, bis wann die Präsentationen für die anderen Studierenden zugänglich sein sollen? Gibt es eine zeitliche Phase für das Feedback der Kommiliton(inn)en und für die anschließende Überarbeitung der Präsentation? Gibt es einen Zeitpunkt zur Abgabe der Präsentation?
  3. Geben Sie Ihren Studierenden Informationen über die Art und Weise des erwarteten Arbeitsergebnisses (z. B. Layoutvorgaben geben, bereits bewährte Designs vorschlagen, Form der medialen Aufbereitung festlegen oder Beispielportfolios zeigen).
  4. Die Studierenden erarbeiten ihre Präsentationen.
  5. Feedback und Überarbeitungsphase
  6. Optional: Die Studierenden reichen ihre Portfolios zur Bewertung ein und geben damit ihre Bearbeitungsrechte ab.

Didaktische Empfehlungen für die Umsetzung

  • Die Präsentation in Form einer elektronischen Arbeitsmappe ist dann sinnvoll, wenn die Arbeitsergebnisse multimedial vorliegen oder die Präsentation durch die Einbindung von verschiedenen Medien profitiert.
  • Erwägen Sie, die Studierenden über ihre Arbeitsergebnisse in der Präsentation schriftlich reflektieren zu lassen: Was habe ich dabei gelernt? Was würde ich bei der Vorgehensweise künftig anders machen? Solche Reflexionsfragen erschließen den Studierenden zusätzliche Erkenntnisebenen zu ihrem fachlich-methodischen Vorgehen und fördern den Austausch über Lern- und Arbeitsstrategien.
  • Das Präsentationsportfolio zeigt einer kleinen Öffentlichkeit einen individuellen Lernstand. Beim Feedback sollte daher die Anerkennung einen größeren Raum als die kritische Beurteilung einnehmen, um die Bereitschaft zu weiterem Lernen zu fördern.
  • Regen Sie Ihre Studierenden dazu an, sich schon vor der eigentlichen Präsentation gegenseitig Feedback zu geben, indem die Studierenden ausgewählten Kommiliton(inn)en Einsicht in das eigene Portfolio-Material gewähren, also derjenigen Arbeitsergebnisse, die für eine Präsentation in Frage kommen.
  • Die Präsentation sollte beispielhafte Arbeitsergebnisse zeigen. Werden alle Arbeitsergebnisse eingebunden, kann die Präsentation unter Umständen sehr umfangreich und damit für Dritte weniger interessant sein.

Didaktische Voraussetzungen

Wenn von den Studierenden bestimmte mediale Ausdrucksformen, wie z. B. Film, gewünscht werden, sollte eine Einweisung in zusätzliche Software (z. B. in ein Schnittprogramm) erfolgen.

Die Aufgabenstellung sollte selbstgesteuertes und entdeckendes Lernen initiieren, in dessen Folge individuelle Lernprozesse und Lernergebnisse präsentiert werden, die auch interessant für die anderen Studierenden sind.

Hinweise aus der Praxis

Den Studierenden sollte eine Ansprechperson bei Problemen mit Mahara zur Verfügung stehen. Hier bewährt sich die Arbeit mit studentischen Tutor(inn)en.

Die Vergabe von Peer-to-Peer-Feedback sollte zu Beginn der Veranstaltung thematisiert werden, um einerseits vorhandene Hemmschwellen für die Vergabe gegenseitigen Feedbacks zu senken und andererseits, um sich auf Feedback-Regeln zu einigen.

Die Vergabe von Peer-to-Peer-Feedback kann verbindlich gemacht werden (z. B. jede(r) vergibt zwei Feedbacks).

Praxisbeispiele und ihre Sonderausprägungen

  • Durchführung eines Seminars zum wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Deutsch als Fremdsprache: Im Laufe des Semesters hatten die Studierenden mehrere Präsentationen zu erstellen. Eine erste Fassung der Präsentationsansichten wurde jeweils einige Tage vor der Seminarsitzung freigegeben, so dass die Studierenden sich ihr Peer-to-Peer Feedback schon vor der Sitzung geben konnten. Neben dem Feedback wurde den Studierenden die Nutzung eines Forums zur Erörterung aufgabenbezogener Fragen ermöglicht, was intensiv genutzt wurde.
  • E-Portfolio-Einsatz im Zuge der Vorlesung „Einführung in die Schulpädagogik der Sekundarstufen“ (Prof. Dr. Bosse): Die Studierenden können aus einem Pool von 19 Aufgaben zu den Vorlesungsinhalten Aufgaben zur Bearbeitung auswählen. (W-Aufgaben = Aufgaben zum wissenschaftlichen Arbeiten, R-Aufgaben = Reflexionsaufgaben zur Reflexion eigener Erfahrungen, V-Aufgaben = Vertiefung wissenschaftlicher Fragestellungen). Je Aufgabenart müssen zwei Aufgaben bearbeitet und anschließend zur Bewertung eingereicht werden. Die multimedialen Funktionen von Mahara lassen sich bei vielen Aufgaben nutzen, indem etwa ein Interview geführt werden muss, dessen Mitschnitt in einer Ansicht implementiert und via Text neben einem Foto des Interviewees kommentiert wird. Die Studierenden werden dabei von TutorInnen unterstützt und können sich gegenseitig Feedback geben.
  • Seminar zum Thema Videografie im Schulunterricht („Lehr- und Lernprozesse sichtbar machen - Interaktionen videografieren und analysieren“): Im Rahmen dieses Seminars wird besonderer Wert auf die Analyse von Videos gelegt. Die Studierenden sichten Videoaufnahmen einer Schulstunde und wählen einzelne Sequenzen zur Analyse aus. Anschließend werden diese Sequenzen per Schnittprogramm aus der Aufnahme herausgenommen und einzelne Videoclips erstellt. Die Videoclips der Sequenzen und die jeweilige Analyse in Textform werden auf Mahara kombiniert präsentiert.

Erforderliche Werkzeuge

  • E-Portfolio-System Mahara
  • ggf. Software zur Bild-, Ton- oder Videobearbeitung

Kurzbeschreibung

Studierende präsentieren Lern- und Arbeitsergebnisse als elektronisches Portfolio über die E-Portfolio-Plattform Mahara. Diese Ergebnisse, die aus Elementen wie Text, Bild, Ton oder Film bestehen, werden als Internetseite für Einzelpersonen, ausgewählte Gruppen oder öffentlich zugänglich gemacht. Beim Peer-to-Peer Feedback zu den Portfolios geben sich die Studierenden gegenseitig online Anregungen zur fachlichen und persönlichen Reflexion. Nach Abschluss der Bearbeitung wird die Präsentation über Mahara zur Bewertung eingereicht.

PDF Download

Ihre Ansprechpartner

Dr. Pascal Fischer

Arnold-Bode-Straße 10
34127 Kassel
Raum 0206
 
Telefon: +49 561 804-2426
Telefax: +49 561 804-7146
 
E-Mail-Adresse: fischer@uni-kassel.de

 

Uwe Frommann

Arnold-Bode-Straße 10
34127 Kassel
Raum 0310
 
Telefon: +49 561 804-7147
Telefax: +49 561 804-7146

E-Mail-Adresse: u.frommann@uni-kassel.de